Die Gewinner des Greenpeace Photo Award 2018 sind:
Pablo E. Piovano und Ian Willms

Der Greenpeace Photo Award 2018 wurde am 1. November verliehen. Sieben nominierte Fotoschaffende aus fünf Kontinenten stellten auf www.photo-award.org ihre geplanten Fotoprojekte zum Thema Umwelt der Öffentlichkeit vor. Der Publikumspreis geht an Pablo E. Piovanos Projekt „Patagonia, Territory in Conflict“, das am meisten Stimmen im Online Voting bekommen hat. Ian Willms erhält den Jurypreis für sein Projekt „As Long as the Sun Shines“.
Der Jurypreis wurde von einer internationalen Jury, zusammengesetzt aus Britta Jaschinski (Fotografin, England), Lars Lindemann (Bildredaktion GEO, Deutschland) und Lars Willumeit (freier Kurator und Dozent Fotofachklasse F+F, Schweiz) verliehen.
Die mit je 10’000 Euro dotierten Preise werden von den Fotografen für die Umsetzung ihrer Projekte verwendet. 2019/20 werden die abgeschlossenen Arbeiten in GEO und im Greenpeace Magazin erstveröffentlicht.

Publikumspreis

Pablo E. Piovano – «Patagonia, Territory in Conflict»

«Pablo E. Piovano behandelt seine Sujets mit viel Respekt und Feingefühl. Er sagt uns wie es ist: Wir fühlen uns nicht mitverantwortlich für die Rechte der indigenen Bevölkerung und schauen tatenlos zu, wenn ihnen Land und Existenzgrundlage geraubt werden. Alles im Namen der Gier. Piovano ist ein mutiger Fotograf – seine Bilder sind knallhart und zugleich von eindringlicher Schönheit.»
Britta Jaschinski, Jurymitglied des Greenpeace Photo Award 2018 (Fotografin)

Jurypreis

Ian Willms – «As Long as the Sun Shines»

«Ian Willms Arbeit über die Folgen der Ölsand-Extraktion im kanadischen Alberta beleuchtet facettenreich eine Ökokatastrophe von höchster Brisanz. Neben der herausragenden fotografischen Qualität besticht sein Projekt besonders durch die sensible Auseinandersetzung mit der widersprüchlichen Lebenswirklichkeit der indigenen Bevölkerung.»

Lars Lindemann, Jurymitglied des Greenpeace Photo Award 2018 (Bildchef GEO)

 

 

 

Ausserdem für den Greenpeace Photo Award 2018 nominiert waren:

Niels Ackermann, Happy Miners

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Magda Biernat – Entwurzelt

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Arko Datto – Where Do We Go When The Final Wave Hits

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Niklas Grapatin – Kiwis in den Bergen

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Katrin Konnening – Swell

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